#107 - Bei SUNBEAM in der Werft

Wie im Salzburger Seenland Segelboote für die ganze Welt entstehen

Haben Sie unseren letzten Blog-Artikel vom großen Frühlings-Ansegeln beim österreichischen Premium- Yachthersteller SUNBEAM YACHTS gelesen ?
Nein, dann unbedingt hier nachholen!

Heute möchten wir Sie mitnehmen, sich mit uns die SUNBEAM-Werft anzuschauen: Denn wenn man schon einmal in der Nähe ist, dann nimmt man diesen ganz essentiellen Teil einer Kauf-Evaluation für ein neues Boot auch mit, oder?

Willkommen bei SUNBEAM!

Unser Mitarbeiter Michael Böhler hat sich gefreut, dass neben unseren segel-motivierten Gästen, die die SUNBEAM Ihrer Wünsche einmal live und hautnah unter Vollzeug ausprobieren wollten, auch solche dabei waren, denen die Herstellung und Qualität beim Bau des Schiffes wichtig sind. Umso besser, dass Werftchef Andreas Schöchl (im Foto in der Mitte) und SUNBEAM Vertriebsleiter Günter Ambrosi (im Foto oben links) es sich nicht haben nehmen lassen, uns persönlich durch die „heiligen Hallen“ des österreichischen Bootsbaus zu führen. Kommen Sie also mit – hier wird Ihre SUNBEAM gebaut …

Die Bootsbau-Manufaktur in Mattsee: Bei SUNBEAM!

Tatsächlich fahren wir knapp 40 Minuten mit dem Auto vom Segelclub am schönen Attersee nach Westen. Die SUNBEAM-Werft liegt in Mattsee. Der nicht einmal 4.000 Einwohner zählende Urlaubsort, idyllisch direkt zwischen Mattsee und Oberturner See gelegen, ist seit über 75 Jahren Sitz dieser Familienwerft. 75 Jahre! Es gibt nicht mehr viele Bootsbau-Betriebe, die so lange aktiv am Markt sind, geschweige denn noch in Familienhand und unter Familienführung! Hier ist man stolz auf die lange Bootsbautradition, obschon uns als Nordlichter schon etwas „spanisch“ vorkommt … hier, so mitten im Salzburger Land.

(Noch) in Mattsee: Die SUNBEAM-Werft

Doch Bootsbau und Alpenvorland schließen sich nicht aus: Die Österreicher sind leidenschaftliche Segler und auch Seeleute. Daran ändert auch der Fakt, dass sie keinen eigenen Zugang zum Meer haben nichts. Die vielen großen und kleinen Alpenseen, aber auch die nahen Reviere um München mit dem Chiemsee, dem Starnberger See oder auch der große Bodensee ganz im deutschen Südwesten sind SUNBEAM-Regionen, ebenso wie die norditalienischen Seen und nicht zuletzt die Adria – nur wenige Autostunden mit dem Trailer entfernt.

Größer, heller, moderner: SUNBEAM "Werft 3.0"

Seit 75 Jahren entwerfen und bauen sie hier also Segelboote – und das so erfolgreich, das die nun 3. Generation mitten in der Krise entscheiden hat, eine komplett neue Werft zu bauen. Wir werden gleich sehen, dass die alten Produktionsstätten aufgrund der hohen Nachfrage lange schon an ihre Kapazitätsgrenze gekommen waren. Andreas Schöchl nennt es die „Werft 3.0“ – das neue Hauptquartier im nahen Munderfing ist nur 15 Autominuten entfernt: „Größer, heller, moderner und zukunftsoffen“, sagt Andreas Schöchl: „Modernste Fertigungsanlagen, Winterlager, Logistik und natürlich größere Büros mit Showroom … mit der Werft 3.0 wird SUNBEAM auch die nächsten 75 Jahre erfolgreich arbeiten können!“

Warum ein Werftbesuch beim Bootskauf so wichtig ist

Wir werden Ihnen ganz sicher nach Eröffnung der neuen Werft auch hier Rundgänge und Besuche anbieten – daher hat unser Rundgang im Stammwerk Mattsee auch so etwas wie „historischen“ Wert. Allerdings versichert uns Günter Ambrosi, der Vertriebsleiter, dass „neu und modern“ auf keinen Fall „billig und schnell“ heißt: Im Gegenteil, die Werft nimmt nicht nur ihre hochtalentierten und kompetenten Mitarbeiter mit, sondern auch den Anspruch, weiterhin absolute Premium-Produkte für den Bootsmarkt zu bauen. An der Qualität ist nicht zu rütteln.

Der Werftrundgang startet

Wir finden, so schön, aufregend und informativ ein Probesegeln auch immer sein mag, es ist erst der Werftbesuch, der wirklich bei einer anstehenden Kaufentscheidung den Ausschlag geben kann – und sollte. Denn was auf Messen immer schick, makellos und herausgeputzt dasteht, was in Magazin-Tests und in Hochglanz-Broschüren perfekt inszeniert ist, das muss lange noch nicht das sein, was Sie dann später am Steg vorfinden. Erst der Blick in die Küche verrät, wie sauber und kompetent die Köche arbeiten, so das Sprichwort. Gleiches gilt für Werften. Daher bieten wir bei BLUE YACHTING allen Kaufinteressenten selbstverständlich Werftbesichtigungen an – für alle Marken, die wir vertreten, so auch für SUNBEAM.

Hier wird jedes (!) Boot getestet

Gleich am Eingang fällt uns ein Pool auf. Auch wenn die Sommertemperaturen ein abkühlendes Bad jetzt attraktiv wirken lassen, zum Baden ist der natürlich nicht gedacht. Eine jede SUNBEAM wird hier nach der Endausrüstung zum ersten Mal ins Wasser gelassen: Dichtigkeitsprüfung (von unten und von oben per Beregnung) sowie Tests der Maschinenanlage finden hier statt. Dieser Pool ist, nebenbei bemerkt, auch der Grund, warum Ihre neue SUNBEAM meist schon 1-2 Motorenstunden bei Auslieferung hat. Denn die Mitarbeiter im Qualitätsmanagement testen hier im Becken die Yacht komplett durch. Aber lassen Sie uns beim Anfang starten …

Lamination, GfK und Gelcoat: Gewusst wie!

Das Grundprinzip des GFK-Bootsbaus hat sich seit den Anfängen in den 1960er Jahren bewährt: Glasfaserverstärkungen werden mit hochwertigen Harzen zu einem belastbaren Verbundwerkstoff verarbeitet und in präzisen Formen zu Rümpfen, Decks und weiteren Bauteilen aufgebaut. Was sich in den vergangenen Jahrzehnten jedoch deutlich weiterentwickelt hat, sind die Materialien, die Konstruktionsmethoden und das Wissen über die optimale Verarbeitung. Moderne Glasfasergelege, leistungsfähige Harzsysteme und durchdachte Laminataufbauten ermöglichen heute eine Qualität, die mit den Anfängen des GFK-Bootsbaus nicht mehr vergleichbar ist. Denn GFK ist nicht gleich GFK. Die Festigkeit, Steifigkeit, Langlebigkeit und das Gewicht eines Bootes werden maßgeblich durch die Auswahl der Materialien und die Sorgfalt ihrer Verarbeitung bestimmt.

 

Eine Decks-Oberschale ist fertig laminiert

Viele Werften, vor allem beim Bau von massiven GFK-Teilen bei den oberen Yachtgrößen, setzen auf das sogenannte Vakuum-Infusions-Verfahren. Das macht für die vergleichsweise kleinen Schiffe von SUNBEAM wenig Sinn, da der Aufwand (und die Müllproduktion) beim Infusionsverfahren kaum Vorteile bringen würden. Man ist hier bei SUNBEAM in der Lamination sehr stolz darauf, die Vorteile der Handlamination (Robustheit und Steifigkeit) mit Leichtbau verbinden zu können. Eine SUNBEAM ist auch ohne den Vakuum-Einsatz sportlich-leicht, bietet aber die Haltbarkeit und Widerstandskraft, die man bei der guten, alten Handarbeit am besten ins Laminat bekommt.

Makelloses Gelcoat!

Die Formteile, die hier entstehen, sind makellos: Im Gelcoat der frisch aus den Formen genommenen Bauteile können wir keine Abplatzer oder Abweichungen erkennen: Das ist im großformatigen Serienbau eigentlich „normal“. Hier müssen die nagelneuen Decks erst einmal „repariert“ werden, bevor man sie weiternutzen kann. SUNBEAM verwendet hochmoderne Harze (nicht das billige Polyester!) für die Lamination: Es handelt sich um hochwertiges und nicht ganz preiswertes ISO/NPG-Harz (kurz für „Isophthalic Neopentyl Glycol“). Dies wird vor allem bei den Gelcoat-nahen Außenschichten der Laminate verwendet und genießt in der Bootsbranche einen hervorragenden Ruf, besonders Osmose-beständig zu sein.

Vormontage beim Deck

Wer Andreas Schöchl fragt, wie viele SUNBEAM-Boote denn schon insgesamt und jemals gebaut worden sind, der wird staunen: Auch wenn es keine genauen Zahlen, vor allem aus der Anfangszeit, gibt, so sind es doch knapp an die 12.000 Einheiten, die genau hier in Mattsee bisher die Werkhallen in alle Welt verlassen haben: „Davon fast die Hälfte kleine Jollen, die andere Hälfte größere Segelboote bis 10 Meter und mehr Schiffslänge“, erinnert Günter Ambrosi. SUNBEAM segeln auf allen möglichen Seen und Binnenrevieren Europas, sind aber auch in Australien und Neuseeland unterwegs (und zwar nicht wenige!), eine liegt auf den Cayman Islands und dass die Japaner die modernen SUNBEAM-Linien lieben, kann man sich sofort vorstellen.

Der Ausbau des Segelbootes kann beginnen

Glasfaser-Bootsbau ist Handwerk, aber auch viel mehr High-Tech, als man auf dem ersten Blick erkennt. Am besten kann man das an den Decks erklären. Denn zunächst einmal muss die Form des Bauteils so sein, dass sie einerseits später im oder am Boot auch das macht, was sie soll: Ein Deck soll den Platz aber auch die Manöverfreiheit bieten, Winschen müssen sinnvoll positioniert werden, aber auch der Cockpittisch oder die Steuerung. Allerdings muss das Bauteil andererseits auch so entworfen werden, dass man es gut in der Form laminieren kann und auch zerstörungsfrei herausbekommt!

Alle Kabel sind jetzt schon eingebaut ...

Auch das „Dahinter“ und „Darunter“ muss bedacht werden: Welche Kabel laufen hier lang? Welche Staufächer sind hier verborgen oder welche Kräfte muss das Laminat an welchen Stellen aufnehmen? Rund um eine Winsch oder am Mast muss alles viel stärker laminiert werden, als auf dem Vorschiff, beispielsweise. In Höhe der Püttinge muss der Rumpf so laminiert sein, dass die Kräfte vom Rigg problemlos eingeleitet werden können. Und dann muss unten am Kiel alles so konstruiert sein, dass sich kräfte- und belastungsmäßig alles ausgeht. Viel, viel Erfahrung beim Bootsbau, aber auch High-Tech in der Konstruktionsabteilung sorgen dafür, dass Sie als Segler später davon an Bord … nichts mehr mitbekommen!

Ausbau der Rümpfe

Kabel verschwinden, Verstärkungen werden unsichtbar einlaminiert, Sandwich-Strukturen und andere „Kniffe“ sorgen für Leichtbau da, wo es sinnvoll ist. Das Deck dieser Yacht besteht beispielsweise aus zwei Deckshälften (oben und unten), sodass der Innenraum dazwischen schon beim Bau mit den Kabeln für die Beleuchtung und andere Elektrik/Elektronik vorkommissioniert werden kann. Das spart Aufwand, Zeit und Anstrengung, denn am „offenen Boot“ baut es sich viel einfacher, als an einem geschlossenen. All das wird bereits beim Design der Boote mit bedacht. Es sind also beiweitem keine „Schalen“, die nur ausgebaut werden müssen – es sind vielmehr sehr genau aufeinander abgestimmte, ziemlich genial konstruierte Teile eines riesigen Puzzles.

Von vorn nach hinten ...

Im nächsten Schritt, wenn Deck und Rumpf fertig laminiert sind, folgt der Innenausbau. Prinzipiell kommen die Hauptschotts als erstes in den Rumpf. Diese werden anlaminiert und sorgen so für die Steifigkeit des Rumpfes: Hier kann sich nichts mehr verformen oder verbiegen. Die Schotten sind auch wichtig, damit das Deck später nicht "wabert“, wenn man darauf läuft, und natürlich, damit Sie im Badezimmer Ihre Privatsphäre haben können. SUNBEAM verwendet spezielle, für den Bootsbau optimierte Sperrholz-Platten: Diese sind vorbehandelt und bieten optimale Festigkeit, sind wasser-resistent und rotten nicht, auch nicht nach Jahrzehnten.

Auf die Kleinigkeiten kommt es an

Auch wenn die großen Installationen, die nun Folgen, spektakulärer sind, so machen doch die Kleinigkeiten die wahre Bootsbaukunst aus. Das Spaltmaß bei SUNBEAM ist beeindruckend gering: Alle Teile, egal, ob später noch sichtbar oder nicht, wirken millimetergenau angepasst. Diese Präzision sorgt für eine gleichbleibend hohe Qualität – und bei Ihnen später für eine tolle, leise und vor allem quietschfreie Geräuschkulisse beim Segeln! SUNBEAM erreicht diese geringen Fertigungstoleranzen durch kompromisslos maßgenaues Arbeiten von Anfang an.

Große und kleine Teile passen millimetergenau!

Beim Möbelbau wird hier besonders viel Aufmerksamkeit investiert. Leider besichtigen wir die Werft an einem Wochenende, sodass hier natürlich niemand arbeitet, wenn Sie aber an einem Wochentag kommen, können Sie die hervorragende Tischler-Kompetenz bei SUNBEAM mit eigenen Augen sehen! Gerade alles, was später immer im Sichtfeld der Kunden ist, baut, schleift, furniert oder lackiert man hier mit besonderer Sorgfalt. Nicht umsonst haben SUNBEAM den Ruf, die „Hallberg-Rassy aus den Alpen“ zu sein. Ein Spruch, den Andreas Schöchl nicht gerne hört, der aber dann doch durchaus schmeichelt. Zurecht!

Die Hochzeit: Ihr neues Segelboot wird geboren!

Sind die Maschine, die Tanks, alle Kabel, alle Leitungen und Rohre verlegt und installiert, folgt ein Bauabschnitt, der für Bootsbauer das ist, was für den Hausbauer das Richtfest: Die Hochzeit! Hierbei wird das Deck endlich auf den Rumpf aufgesetzt und fest mit ihm verbunden. Aus einer Baustelle ist nun ein Boot geworden! Zwar ist die Reise zur fertigen Yacht lange noch nicht zu Ende, wenn Sie aber eine SUNBEAM gekauft haben, dann wäre jetzt spätestens der Anlass gegeben, Ihr neues Schmuckstück in den Alpen zu besuchen: Ein wahrhaft erhebender Augenblick! Vor der Hochzeit haben Sie Einblicke vor allem in Bereiche, die man später nie wieder sehen können wird: Interessant für alle, die sich strukturell und konstruktiv für Boote interessieren. Nach der Hochzeit beginnt der Endausbau des Bootes: Jetzt wird es Ihre SUNBEAM!

Ein fertiges Deck ist bereit für die "Hochzeit"

Denn obwohl die Werft natürlich im Serienbau fertigt, ist jede SUNBEAM immer irgendwie anders. Das fängt schon bei den Farben an und geht bis zur Innenausstattung der Yachten. Wir können Sie nur einladen, sich eingehender mit den Optionslisten Ihrer SUNBEAM zu beschäftigen, denn Sie werden sehen, dass Ihre Möglichkeiten als Käufer und Eigner eines solchen Bootes in vielen Aspekten über die bei anderen Serien-Herstellern hinausgehen. Sie können bei der Individualisierung Ihres Bootes eine Menge Entscheidungen treffen, die es genau an Ihren Geschmack und Ihre Wünsche anpassen. Darin liegt auch der Charme einer SUNBEAM: So etwas hat nicht jeder!

Nach der Hochzeit

Daher würden wir diese Werft auch eher als „Yacht-Manufaktur“ bezeichnen, denn der Grad der Individualisierung ist schon recht hoch. Die Mitarbeiter fertigen nun Möbelteile und Ausrüstungsgegenstände an, wie in der Bestellung angegeben und bauen diese in einer vorgegebenen Reihenfolge ein. Dabei arbeitet man sich prinzipiell vom Bug nach achtern hin durch – und beginnt beim Großen, um beim Kleinen zu enden. Die Dauer dieser Ausbauphase kann daher schwanken: „Üppig“ ausgestattete Boote mit viel Spezialwünschen brauchen natürlich länger, als „schmaler“ konfigurierte Yachten. Egal wie, eines ist immer gleich: Die lückenlose Qualitätskontrolle. Und zwar nach jedem Bau-Abschnitt!

Alles wird immer geschützt

Sind Einbauten getätigt, werden diese mit Schutzfolien, Kanten-Aufklebern oder ganzen Verschalungen geschützt, damit die Kollegen der nächsten Bau-Abschnitte keine ungewollten Kratzer oder Beschädigungen zufügen können. Das alles wirkt vielleicht etwas wild, ist in Wahrheit aber ein ausgeklügeltes System. Wie in einem Bienenschwarm weiß jeder, was zu tun ist, alle tragen dazu bei, dass am Ende ein großes Ganzes entsteht: Nämlich dann, wenn die Bauphase beendet ist, die Folien entfernt werden, alles saubergemacht wird und Ihr Boot in die Endausrüstungshalle kommt.

Makellose Endausrüstung – weniger Arbeit beim Kommissionieren

Hier sind SUNBEAM-Boote in allen Größen, Farben und Ausstattungen zu sehen. Nachdem das Boot die Bauwerft verlassen hat, wird es nun von den Kollegen in dieser Abteilung soweit fertig ausgestattet, dass Händler wie wir nach dem Bootstransport in das Revier Ihrer Wahl so wenig Arbeit wie möglich haben. Das ist übrigens auch eine Spezialität bei SUNBEAM: Wir sind bei unseren ersten SUNBEAM-Booten, die wir im Norden Deutschlands ausliefern, überrascht über das Level, das hier aus Österreich kommt.

Decksbelag, Elektronik & Co: Der Endausbau

Beispiel gefällig? SUNBEAM ist eine der wenigen Werften, die noch den Aufbau des Unterwasserschiff-Anstriches selbst anbieten. Sie können also bei Ihrer Bestellung schon die Art des Antifoulings wählen: Es wird hier dann professionell aufgetragen! Für die Werft eine Selbstverständlichkeit, für uns als gestandene Bootshändler ein Novum, denn Antifouling ist oftmals Sache der Eigner/Händler. Zudem wird hier in der Endkommissionierung auch das Rigg zum Boot gebracht: Wanten und Stagen abgelängt, das stehende wie auch das laufende Gut vorkommissioniert. Rollen, Blöcke, Klemmen – und wenn eingebaut, wird sogar der elektronische Plotter für den Kunden voreingestellt. Etwas übertrieben könnte man sagen, dass wir später nur noch den Mast stellen und die Loggen einschrauben müssen … toller Service!

... fehlen nur noch die Steuerräder, oder?

Das alles macht aus SUNBEAM-Sicht auch Sinn. Denn die Zufriedenheit des Eigners ist die wahre Währung, in der im Premium-Segment bezahlt wird. In dieser Klasse kommt es auf jedes Detail an. Kunden wollen nichts weniger als Perfektion. Alles, was die Werft hier in Österreich noch kontrollieren und umsetzen kann, verringert dabei das Risiko, dass vor Ort etwas schief geht. Andreas Schöchl ist es wichtig, dass die „SUNBEAM-Erfahrung“ beim Kauf und der Übernahme einer Yacht für den Eigner etwas ganz Besonderes, etwas Unvergessliches, bleibt! Übrigens ist das auch der Grund, warum das Unternehmen mit so wenigen, dafür ausgesuchten, Händlern zusammenarbeitet.

So muss das aussehen!

BLUE YACHTING hat lange Jahre der Werft bei Auslieferungen und Übergaben im Norden Deutschlands geholfen. Dabei, so denken wir, haben wir uns in dieser „Testphase“ die Anerkennung und Bestätigung der Werft erarbeitet, nun dann auch offizieller Händler und Vertriebspartner für diese tolle Marke werden zu dürfen. Sie sehen also: Auch wenn die Yachten von SUNBEAM im Vergleich zu den von uns normalerweise verkauften Bootsgrößen doch recht klein sind, in puncto Qualität und Anspruch reichen sie locker an das heran, was wir bei BLUE YACHTING als unser Firmenmotto ausgegeben haben. „Alles für Ihr perfektes Blauwasser-Erlebnis!“

Wann wird hier Ihre neue SUNBEAM gebaut?

Nachdem die neuen Boote peinlich genau vom Werft-Staub gesäubert sind, sich von den großen bis zu den kleinen Ausstattungsteilen an Bord befindet; nachdem alles getestet und abgenommen ist und die Boote vom QM als „auslieferungsbereit“ attestiert sind, kann es nun endlich losgehen. Wenn so bestellt, können die SUNBEAM-Boote bis 29 Fuß auf ihrem eigenen Trailer zu Ihnen kommen: Die Fahrt dauert ein bis zwei Tage, bis wir Ihnen das neue Schiff an einem Übergabeort Ihrer Wahl fertig aufbauen können.

Fertig für die Auslieferung

Die größeren SUNBEAM gehen auf einen Sondertransport-LKW, der sie dann in die jeweiligen Reviere bringt. Nun sind wir dran, die hohe Bauqualität und den Produktanspruch der Werft für Sie zu interpretieren: Je nachdem, wie Sie Ihre Übergabe bei uns wünschen, erfolgt eine systematische und detaillierte Einweisung in alle Funktionen Ihres neuen Bootes, von Schwenkkiel bis Bord-Hifi, und natürlich das erste Segeln mit Ihnen. Ein unvergesslicher Tag, versprochen! Also: Wann dürfen wir Ihnen die SUNBEAM-Werft zeigen? Wann erforschen Sie mit uns, ob diese schicken, schnellen Schiffe genau das machen, was Sie sich wünschen und vorstellen?

Wollen Sie mit SUNBEAM und uns starten?

Sehr gern arrangieren wir für Sie Besichtigungen bei SUNBEAM vor Ort (gern dann in wenigen Wochen auch in der nagelneuen „Werft 3.0“). Bleibt nur noch, eine SUNBEAM zu segeln, oder? Auch das ist jederzeit möglich: SUNBEAM bietet nach Absprache die Möglichkeit, am nahen Attersee alle Modelle unter Segeln zu testen. Wie das abläuft, können Sie hier lesen. Sie können die lange Anfahrt aus dem Norden ins schöne Salzburger Seenland mit einem Wochenend-Trip oder der Durchreise in die Adria gut verbinden. 

Probesegeln? Gern!

Entdecken Sie die Möglichkeiten, die in der Mobilität und kompakten Größe der SUNBEAM stecken: Daysailer und Weekender auf höchstem Niveau! Bauqualität und Segel-Performance vom Feinsten – ein Muss auf Ihrer Liste, wenn es um das nächste Boot geht.

Fordern Sie bitte gern Informationsmaterial und die aktuellen Ausstattungs- und Preislisten bei uns an. Gern beraten wir Sie bei einem Telefon- oder Videotermin unverbindlich auf eine erste Konfiguration Ihres Bootes. „Aufi geaht´s!“, wie man im Salzburger Land sagt …